Klasse 3 und 4 im Altbau

Klasse 3 und 4 – Pädagogisches Konzept in der OGS

Unsere OGS wird durch den Neubau und einen Altbau unterteilt. Im Neubau befinden sich die gelberote und orange Gruppe, die für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren (Schuljahr 1 und 2) zuständig sind.

Im Altbau sind die grüne, lila und blaue Gruppe angesiedelt, die für die älteren Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren (Schuljahr 3 und 4) zuständig sind.

Aufgrund des aktuell sehr hohen Bedarfes an OGS-Plätzen ist die 7. OGS-Gruppe pink, mit Kindern der Klasse 2, zur Zeit in der Bücherei im Altbau untergebracht.

Diese räumliche Trennung ist zugleich eine pädagogische:

  • Im Altbau fördern wir zunehmend die Eigenverantwortung der Kinder, um sie auf die Anforderungen der weiterführenden Schule vorzubereiten.
  • Im Neubau stehen Strukturen im Vordergrund, die sich an den Bedürfnissen der Schulanfänger orientieren.

    Mit wachsendem Alter entwickeln Kinder ein stärkeres Bedürfnis nach Autonomie. Sie möchten ihre Umwelt selbstständig erkunden und ihre Freizeit eigenverantwortlich gestalten.

    Unser Grundgedanke wird den Kindern durch den Begriff „Privileg“ verdeutlicht: Kinder, die im Alltag Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und die sicher die OGS-Regeln umsetzen, erhalten mehr Freiheiten. Diese Freiheiten umfassen beispielsweise einen größeren Bewegungsradius und die Möglichkeit, eigene Wünsche umzusetzen, wie etwa das „Buden bauen“ auf dem Sportplatz oder an der Flöth.

    Möglichkeiten und Räume zur freien Entfaltung

    Kinder, die diese „Privilegien“ nutzen, können in Kleingruppen selbstständig das Außengelände erkunden und gestalten. Ihnen stehen folgende Bereiche zur Verfügung:

    • Spielplatz
    • Schulhof
    • OGS-Garten
    • Sportplatz
    • „Todeswald“ an der Flöth

    Auch der verantwortungsvolle Umgang mit den Medien der GKS in einem Neben- oder Klassenraum gehört zu den erweiterten Freiheiten.

    Unterstützung für Kinder, die noch Begleitung benötigen

    Kinder, die noch Übung in den erforderlichen Kompetenzen benötigen oder eine intensivere pädagogische Begleitung brauchen, können die freie Nutzung der Bereiche zunächst noch nicht vollständig wahrnehmen. Für sie stehen angeleitete und betreute Aktivitäten im Vordergrund, um sie schrittweise auf mehr Selbstständigkeit vorzubereiten. Inwieweit die Kinder die Privilegien nutzen können, entscheidet das pädagogische Fachpersonal individuell auf die jeweiligen Kinder angepasst um den Rahmen für die optimale Entwicklung des Kindes zu gewährleisten.